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Schlagwörter: Börse Aktien

Berg- und Talfahrt an der Börse

Börsenchaos steigert das Verlangen nach nachhaltigen Geldanlagen




Alle Indizes der Weltbörsen erleben seit etwa 3 Jahren eine stetige Berg- und Talfahrt mit teilweise heftigen Kursausschlägen. Da die Börsen aber entgegen anderslautender Kommunikation die bisherigen Höchststände nicht mehr erreicht haben, sind nachhaltige Geldanlagen in den Fokus des Betrachters gerückt. Die Sparer sind aus berechtigten Gründen schlichtweg dessen überdrüssig geworden, Jahr für Jahr in einen Fondssparvertrag einzuzahlen und letztendlich keine ordentliche Rendite zu sehen. Doch was unterscheidet grüne Geldanlagen vom Rest des Angebotes?

Die Börse in Frankfurt am Main
Die Frankfurter Börse

Das langfristige Geschäftsmodell


Wer die Aktien von Nixdorf, Hegener & Glaser und einigen Internet-Firmen hat fallen sehen, der sehnt sich nach einem langfristig orientierten Geschäftsmodell. Ohne schnelle Trends und schon morgen wieder komplett veralteter Technologie und absurd kurzen Produktlebenszyklen. Nachhaltige Geldanlagen funktionieren dabei anders: Meist handelt es sich um Investitionen in echte Produktionsbetriebe. Meist wird durch grüne Kraftwerke Strom umweltfreundlich produziert, Energieeinsparung gefördert oder es werden extrem umweltfreundliche Varianten der Mobilität gefördert. Alle Geldanlagen dieser haben eine gemeinsame Philosophie: Hohe Anfangsinvestitionen am Anfang erzielen schon jetzt prognostizierbare bzw. schätzbare Rückflüsse.

Gesellschaftliche und staatliche Garantien


Die Botschaft des Klimawandels ist ausgehend von besorgten Wissenschaftlern ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dies ist die beste Voraussetzung dafür, dass die staatlichen Garantien für die nachhaltige Geldanlage nicht weniger werden. Wer beispielsweise in Deutschland in grüne Stromerzeugung investiert, der hat eine Preis- und Abnahmegarantie für den produzierten Strom von meistens etwa 10 Jahren. Diese langfristigen Garantien für nachhaltige Geldanlagen findet sich sonst so in keiner anderen Branche und beinahe keinem anderen unternehmerischen Engagement. Da es sich zudem um echte Anlagen handelt und nicht nur Wertpapiere gibt es immer einen gewissen Substanz- oder Produktionswert. Deshalb kann der Anleger gelassen auf das Börsenchaos blicken, denn ganz unabhängig von Nord- oder Süd-Euro wird produziert und nicht nur spekuliert.

Zudem besteht die große Chance, dass im Rahmen einer Rückbesinnung produzierende Betriebe und nachhaltige Geldanlagen eine noch höhere Wertschätzung erfahren und damit die Substanzwerte auch eher steigen, denn fallen werden.
Die Börse in Frankfurt am Main
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